Sozialpartnerschaft
In diesem Zeitraum verbindet die TSG ihre Leitvorstellungen erstmals mit der Idee einer Partnerschaft zu sozialen Einrichtungen außerhalb des Tübinger Sports. Die TSG will sich im Zusammenwirken mit einem entsprechenden Förderverein um benachteiligte Kinder und ihre Familien kümmern.
Der TSG-Vorstand hat diese Vorgabe inzwischen nach intensiver Suche erfüllt.
Die Hilfe für kranke Kinder, die in Tübingen auch in einem gleichnamigen Förderverein institutionalisiert ist, wird für die TSG mittelfristig zu einem wichtigen Anliegen, das den zentralen Vereinszweck, die Förderung des Sports, ergänzt. Im Mittelpunkt der vom TSG-Vorstand organisierten Solidaraktion steht folgerichtig in den folgenden Jahren u.a. der Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e.V. Mit einem Beitrag von 1 Euro sollen beispielsweise die Besucherinnen und Besucher der TSG-Gala bis 2010 den Solidarpakt zwischen dem gemeinnützigem Sportverein TSG und dem Verein „Hilfe für kranke Kinder“ unterstützen.
Darüber hinaus ist von Seiten der Caritas Schwarzwald-Gäu seit 2006 eine enge Zusammenarbeit mit der TSG angebahnt. Im Rahmen der „Aktion Sahnehäubchen“ soll Kindern und Jugendlichen aus Tübinger Familien, die unter finanzieller Not leiden, geholfen werden. Die Aktion „möchte den Teufelskreis von Ausgrenzung, Verlust des Selbstwertgefühls, Außenseitertum und mangelnder Zukunftsmotivation durchbrechen“. Angestrebt wird die „aktive Einbindung“ dieser Kinder und Jugendlichen „in den Sozialraum“. Auch in dieser Richtung wird nun die TSG mittelfristig Integration ermöglichen.
„Gemeinnützigkeit verpflichtet.“ Dieses Motto interpretiert die TSG erstmals nicht nur im Innenverhältnis und in Richtung der anderen gemeinnützigen Sportvereine. Darüber hinaus wird die TSG in den kommenden Jahren zentrale gesellschaftliche Anliegen auch mit prominenten Vereinen außerhalb des Sports verfolgen. Geplant sind ein Netzwerk für die Einbeziehung von kranken Kindern und ihren Familie in das TSG-Angebot und die konkrete Förderung von Kindern, die sich finanziell eine TSG-Zugehörigkeit nicht leisten können.
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